1.1. Was ist BigBrother?
"BB" wie BigBrother meist genannt wird hat nichts mit eingesperrten, gestörten
Mitbürgern zu tun, NEIN es kommen auch keine Politiker mit übersteigertem Geltungsbedürfnis
vorbei, dies ist "einfach nur" ein tolles Werkzeug um die Rechner und Dienste in eurem Netzwerk ohne
"heiße Turnschuhe";-) im Auge zu behalten - ganz einfach über eine zentrale Site in
eurem "Intranet" oder wo ihr sie sonst unterbringen wollt.
"BB" ist keine vollständig freie Software. Sie wird bei http://bb4.com
als Versionen für Linux, Unix, BSD? und Win-NT vertrieben. Die von mir benutzte Linux-"Light-Version"
(ohne Support) kann man für Nichtkommerzielle Nutzung kostenlos herunterladen
und benutzen.
Zu "BB" gibt es noch Erweiterungsskripte und Plug-In's mit deren Hilfe man auch andere
Dienste und Funktionen überwachen und zusätzliche Informationen gewinnen kann. Der
Hauptanlaufpunkt für solche Erweiterungen ist http://www.deadcat.net.
Beispiele für solche Erweiterungen sind MySQL, SWAP, SAP und noch viele andere
mehr.
"BB" führt mit einigen Scripten Abfragen über die Funktionalität von verschiedenen
Netzwerkbasierten Diensten aus oder prüft einfach die "Konnektivität" (Erreichbarkeit)
einzelner Rechner bzw. Drucker (wenn über IP ansprechbar).
Außerdem kann man für Client-Rechner "BB-Client-Pakete" erzeugen lassen. Diese
werden dann lokal auf dem Client installiert. Dieser "BB-CLIENT" meldet dann lokal
erhobene Daten wie Plattenbelegung, freier Swap-Speicher u.ä. an den "BB-SERVER".
Der wiederum benutzt "BB-DISPLAY" zur Anzeige der Websites und "BB-PAGER" zum Versenden
der Nachrichten. Durch diesen grundlegenden Aufbau kann man die Aufgaben von "BB" auch sehr einfach
auf mehrere unterschiedliche Rechner im Netzwerk verteilen.
Die Ergebnisse dieser Abfragen bereiten verschiedene Scripte als Websites auf. Dadurch
sind diese Angaben über das Netzwerk mit jedem beliebigen Browser abrufbar.
In diesen Sites sind Unterseiten mit weiterführenden Infos wie z.Bsp. dem historischen
verlauf der "Erreichbarkeit" u.ä. eingebunden. Weiterhin besteht eine sehr einfache
Möglichkeit eigene Infoseiten zu den einzelnen Rechnern einzubinden.
Ein paar Screenshots dieser Seiten könnt ihr hier sehen:
Darüber hinaus werden beim Auftreten von Störungen bzw. nach deren Behebung die eingetragenen
Mitarbeiter benachrichtigt. Das funktioniert per Mail und SMS (oder bei Verwendung meines
"Mail-to-Message-Scriptes" auch auf anderen Wegen).
Zum Installieren verweise ich mal der Einfachheit halber auf das
"Linux-Magazin, Ausgabe 09/20002".
Hier wird sehr ausführlich auf die Installation und Konfiguration dieses Programmes
eingegangen.
Vielleicht schaffe ich es später mal meine Erfahrungen mit der Installation hier
niederzuschreiben.
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